CDs retten mit h2cdimage

Ein besonderes Tool um CDs oder DVDs zu retten ist das kostenlose Programm h2cdimage. Die Besonderheit dabei ist, dass das Programm darauf ausgelegt ist, die defekte (z.B. zerkratzte) CD/DVD auf mehreren Laufwerken zu lesen und die Informationen dann zusammenzufassen, um möglichst viele Daten retten zu können.

Die Bedienung ist jedoch nicht ganz einfach, denn abgesehen davon, dass es sich um ein Programm für die Kommandozeile handelt, benötigt man für das Retten einer CD/DVD drei Angaben, nämlich den Adapter, das Target und die LUN.

Mit Windows 7 lassen sich diese Angaben ermitteln, wenngleich nicht direkt als Zuordnung zum Laufwerksbuchstaben. Im Explorer öffnet man das Kontextmenü des CD/DVD-Laufwerks und wählt Eigenschaften. Dann wechselt man auf das Tab „Hardware“. Hier sind alle Laufwerke aufgelistet. Leider wird automatisch der erste Eintrag in der Liste ausgewählt und nicht der zum Laufwerksbuchstaben gehörende Eintrag.

Im Bereich „Geräteeigenschaften“ werden unter „Ort“ die erforderlichen Angaben aufgelistet. Channel ist dabei gleichbedeutend zu Adapter. Mit diesen Angaben lässt sich h2cdimage starten und die Daten der defekten CD oder DVD hoffentlich wieder vollständig rekonstruieren.

Hat Ihnen diese Seite geholfen, Daten einer CD oder DVD zu retten? Falls ja, spenden Sie doch einen Betrag an mich, der mich motiviert, auch zukünftig Informationen dieser Art bereitzustellen. Vielen Dank!

Brauchen Sie weitere Hilfe bei der Rettung von Daten auf CDs oder Festplatte? WelliSolutions rettet Ihre Daten – speziell abends oder am Wochenende sind wir gern für Sie da, wenn Sie von der Arbeit heimkommen und andere Firmen nicht mehr zur Verfügung stehen. Rufen Sie an unter 07725/915646. Schwarzwald-Baar-Kreis und Rottweil gehören zu unserem typischen Einzugsgebiet.

 

Erinnerung ans Backup

Macht eine Festplatte seltsame Geräusche oder startet gar nicht mehr, so müssen professionelle Center für Datenrettung helfen, wie bei dieser Festplatte aus einem Laptop. Datenrettungen sind jedoch sehr teuer und mit 1000 € für eine Privatperson nicht zu leisten.

Besser Sie lassen es gar nicht so weit kommen und fertigen regelmäßig eine Sicherungskopie an. Wann haben Sie zuletzt ein Backup erstellt? Tun Sie es lieber heute anstatt morgen. Lassen Sie sich von WelliSolutions zu einer Backup-Strategie beraten.

Erinnerung ans Backup

Ab und zu kommt es zu unvorhergesehenen Defekten der Hardware: im obigen Beispiel der Defekt eines bis dato zuverlässigen USB-Sticks. Das Einpacken des Laptops in die Laptop-Tasche bei angetecktem USB-Stick hat den Defekt verursacht.

Gut, wenn man regelmäßig Backups erstellt – nicht nur von der Festplatte des Rechners, sondern auch von Wechseldatenträgern.  Am besten jetzt gleich – nicht erst morgen.

Fehlerhafte Umlaute nach mySQL Update

Situation

Eine bestehende mySQL 4.0 Datenbank mit WordPress-Inhalt wurde exportiert und auf einer mySQL 5.0 Installation wieder importiert.

Problem

Nachdem die WordPress-Installation auf die neue Datenbank umgestellt wurde, wurden Sonderzeichen fehlerhaft (meist als zwei Zeichen) dargestellt.

Lösung

Die mySQL 4.0 Datenbank lag vermutlich im Latin1-Format vor, während die neue mySQL 5.0 Datenbank per UTF8 angesprochen wurde. Abhilfe schaffte der Eintrag des korrekten Charset in der WordPress Konfigurationsdatei wp-config.php.
define('DB_CHARSET', 'latin1');

Datensicherung bei 1&1

Situation

Ein 1&1 Kunde hatte vorsichtshalber per FTP eine Sicherungskopie der Daten auf seinem Server angefertigt. Das hat angeblich auch ohne Probleme geklappt, der Dateitransfer wurde erfolgreich abgeschlossen.

Problem

Zufällig beobachtete der Kunde, dass die Anzahl der heruntergeladenen Dateien nicht mit der Anzahl der Dateien im 1&1 Control Center übereinstimmt. Die Frage war, ob das Backup nun tatsächlich vollständig vorliegt.

Lösung

Die Anzeige bei 1&1 zählt nicht Dateien, sondern Dateisystemobjekte, d.h. Dateien und Ordner. Vergleicht man also die Anzahl Dateien mit der Eigenschaften-Anzeige von Windows, so muss man dort die Anzahl Dateien und Ordner addieren.

Backup mit TrueImage 11 und SATA RAID

Situation

Ein Kunde setzte Acronis TrueImage 11 zur Sicherung seiner Daten ein. Dies startete er jeweils von der Boot-CD, um sicherzustellen, dass der laufende Betrieb des Rechners die Sicherung nicht stört. Die Sicherung selbst erfolgte auf eine externe USB Festplatte als Vollbackup.

Problem

Seit dem Upgrade auf einen neuen 64-Bit Rechner fand TrueImage 11 die Laufwerke nicht mehr. Offenbar wurden keine Treiber für das SATA RAID geladen und damit waren die Festplatten nicht ansprechbar.

Lösung

Glücklicherweise hatte der Kunde noch eine Windows XP 32-Bit Version vom Vorgängerrechner, denn auf Basis von Windows XP 64 Bit lässt sich keine Bart-PE CD erstellen. Die Sicherung lässt sich jedoch auch von 32-Bit Live-CDs erstellen.

Von der Acronis Homepage haben wir das Bart-PE Zustzmodul für Acronis heruntergeladen und zusammen mit den SATA Treibern in PE integriert. Nun kann er TrueImage wieder von CD starten, wenngleich sich die Benutzerführung deutlich von der Original TrueImage-Boot-CD unterscheidet.

Links

PE-Builder (rev. 2009-10-03)
Anleitung zur Integration von Treibern in BART-PE (rev. 2009-10-03)
Acronis Kundenbereich (rev. 2009-10-03)