Umstieg auf Linux

Windows erfolgreich durch Ubuntu oder Linux Mint ersetzen.
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Tausende Bilder löschen

Thomas | 8. Januar 2012

Will man unter Ubuntu viele Bilder löschen, kann dies zur Geduldprobe werden. In meinem Fall wollte ich ca. 17000 Bilder löschen. Allerdings kam ich nicht dazu, denn die CPU-Auslastung stieg auf 100% und ich hatte keine Chance, etwas vernünftiges zu tun. Der Grund für die lange Wartezeit lag in der Erstellung der Vorschaubilder für den “Explorer” (Nautilus). Von Windows kenne ich ein solches Verhalten nicht.

Ausgelastet Ausgelastet

Geholfen hat mir letztendlich die Kommandozeile, aber das ist keine Lösung für Otto-Normalbenutzer. Immer wieder stoße ich auf Kleinigkeiten, die Windows-Benutzer hätten erledigen können, unter Ubuntu jedoch Probleme bereiten.

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Ubuntu 10.10, Ungelöst
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Ugrade auf Ubuntu 10.10

Thomas | 29. Dezember 2011

Mein Upgrade von Ubuntu 10.04 auf 10.10 kommt spät, denn die Einstellung, dass ich auch Nicht-LTS-Upgrades installieren möchte, hat mein Ubuntu beim Umstieg von 9.10 auf 10.04 wohl wieder vergessen. Dadurch wurde ich lange Zeit nicht über das anstehende Release informiert.

Inzwischen habe ich einige zusätzliche Software wie TexLive und TexMaker installiert, was sich auch in der Menge der heruntergeladenen Pakete widerspiegelt. Die Downloadzeit von 2 Stunden hat Ubuntu  gut geschätzt. Die Liste der nicht mehr unterstützten Programme war für meine Begriffe diesmal unerheblich, dafür gab es eine Abfrage, die unbedarfte Nutzer wieder einmal zum Telefonhörer greifen lässt: benutze ich GDM oder KDM, stand gleich zu Beginn der Installation zur Auswahl. Ubuntu = GDM, Kubuntu = KDM habe ich mal getippt. Wie es allerdings auf die Idee kommt, ich hätte KDE installiert, bleibt mir ein Rätsel.

Die Installation zog sich dann bis über Mitternacht hinaus: knappe 3 Stunden habe ich damit verbracht zuzuschauen, wie die meiste Zeit nur ein Prozessor am Update arbeitet. Die Konsole überschlug sich dabei vor Warnungen, dass ein bestimmter Pfad nicht gefunden wurde. Später wurde die Fehlermeldung abgelöst von der Meldung, dass eine Software fehlerhaft sei, die den D-Bus benutzt. Zu guter Letzt musste ich noch eine Abfrage zu einem Diff beantworten, der glücklicherweise lediglich eine Änderung in der Groß-/Kleinschreibung zum Inhalt hatte. Von einem Desktop-Betriebssystem für Normalsterbliche ist das noch weit entfernt.

Nach dem Neustart hatte ich dann zwei Evolution Icons in meiner Schnellstartleiste: ein deutsches (wie bisher) und ein englisches. Das hat mich gleich interessiert und prompt wurde ich mit leeren, nichtssagenden Fenstern konfrontiert. Ein Klick auf das deutsche Icon brachte Besserung. Also habe ich das englische Icon schnell entfernt, bevor weiteres Unheil angerichtet ist.

Leer Leer

Evolution zeigt auch gleich die stärkste Änderung: nicht nur die Schriftart hat sich geändert, sondern Evolution zeigt Nachrichten jetzt auch in einer Art Thread-Ansicht an, d.h. zusammengehörende Nachrichten werden geschachtelt untereinander dargestellt. Diese neue Ansicht verhindert leider, dass Emails korrekt sortiert werden,

Auch gleich bemerkt habe ich, dass die automatische Vorschau für alle Email-Konten wieder aktiviert ist. Das bedeutet manuelles Deaktivieren für alle Accounts.

Ein schlechter Fehler ist mir beim Lesen meiner Spam-Mails aufgefallen: hier verwende ich oft die Funktion “Alles als gelesen markieren”. Neuerdings fragt Evolution nach, ob auch Unterordner als gelesen markiert werden sollen. Prinzipiell eine gute Idee – wenn es denn funktionieren würde. Stattdessen markiert Evolution überhaupt keine Emails als gelesen. Zudem ist diese Abfrage nur sinnvoll, wenn überhaupt ein Unterordner existiert, was bei meinem Spam-Ordner nicht der Fall ist. Fazit: gute Idee, aber grauenvoll umgesetzt. Außerdem wäre mit der neuen Thread-Ansicht ein ganz anderes Feature wünschenswert: “Thread als gelesen markieren”.

Unterordner Unterordner

Unabhängig davon sind mit dem Upgrade auch noch einige andere Einstellungen verloren gegangen, z.B. die Default-Größe des Terminals. Ein beherztes sudo nano /usr/share/vte/termcap/xterm und die Einstellung :co#160:it#8:li#50:\ richtet wieder meinen Standard ein (160 Zeichen und 50 Zeilen).

Alles in allem wieder ein Update, bei dem jeder Normalbürger vermutlich den Support hätte in Anspruch nehmen müssen. Schade eigentlich, denn ich hätte mittlerweile mehr von Ubuntu erwartet.

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Installation, Ubuntu 10.10, Ubuntu 10.4 Desktop
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D-Bus, Evolution, Upgrade
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OpenOffice Writer vs. Microsoft Word

Thomas | 22. Dezember 2011

Dieses Blog soll ja zeigen, welche Windows-Software durch welche Ubuntu-Software ersetzt werden kann. Tatsächlich erledige ich einen Großteil meiner Arbeit inzwischen unter Linux. Als möglicher Ersatz wird häufig OpenOffice für Word aufgeführt. Spätestens seit der Umstellung auf Ribbons in Office 2007 sehnen sich viele Menschen wieder nach der altbewährten Menüstruktur zurück und greifen auch hin und wieder zu Open Office. In Ubuntu ist Open Office das einzige vom Funktionsumfang mit Microsoft Office vergleichbare Programm.

Ich selbst kann mich nicht mit Open Office anfreunden. Es hat in vielen Bereichen, die ich öfter nutze, Schwachstellen. In diesem Artikel möchte ich auflisten, warum Open Office Writer für mich kein gleichwertiger Ersatz für Microsoft Word geworden ist.

Open Office Writer — Microsoft Word

Sofern nicht anders angegeben wurden die Probleme mit Open Office Writer Version 3.2.1.9505 unter Ubuntu 10.10 gefunden.

1. Rechtschreibkorrektur

Die Rechtschreibkorrektur von Open Office ist grauenhaft. Die folgenden Bilder zeigen die Rechtschreibprüfung für einen einfachen deutschen Satz. Urteilen Sie selbst, ob Sie damit arbeiten möchten.

Herrn Herrn
kenne kenne
ich ich
aus aus
meiner meiner
Vorlesung Vorlesung
seit seit
Sommersemester Sommersemester

Sie können das Problem beheben, indem Sie eine Extension für deutsche Rechtschreibung von OpenOffice.org herunterladen und installieren (über das Menü Extras/Extension Manager).

2. Speichern einer DOCX Datei

Wenn Open Office eine DOCX Datei geöffnet hat, warnt es davor, dieses wieder als DOCX zu speichern. Es schlägt stattdessen das ODF-Format vor. Diesen Vorschlag finde ich gut und die Begründung kann ich nachvollziehen. Daher klicke ich auch den Button “Im ODF Format speichern” an. Doch was macht Open Office? Es ändert den zuvor mühselig von Hand gesuchten Ziel-Ordner wieder auf den ursprünglichen Ordner ab. Das ist richtig nervtötend und dafür gibt es keinen plausiblen Grund. Die Bilder zeigen den Vorgang. Wer viele DOCX Dateien bearbeiten muss wird dami nicht glücklich.

Speichern unter Speichern unter
Warnung Warnung
Zurück Zurück

3. Öffnen von DOCX Dateien

Open Office wirbt damit, dass es DOCX Dateien öffnen kann. Das geht tatsächlich, wenn man auf die Formatierung keinen besonderen Wert legt. Das Ergebnis sieht in Open Office meist aus wie Kraut und Rüben. Die Bilder geben einen Eindruck von einem Dokument, welches in Word ein recht angenehmes Layout hatte.

Word Word
OpenOffice OpenOffice

4. Hintergrundbilder

Fügt man bei OpenOffice Bilder in den Hintergrund ein, lässt sich Text im Vordergrund nicht mehr markieren. Das gelingt selbst dann nicht mehr, wenn sich das Bild gar nicht im eigentlichen Text, sondern in der Kopfzeile befindet. Ein Bearbeiten von Text ist dann nur noch schwierig möglich. Solche Probleme kenne ich von Word nicht. Jetzt kann man natürlich fragen, wie oft man einen solchen Hintergrund braucht und ob das wirklich störend ist. Beispiele für sinnvolle Anwendungen: Firmenlogo oder Wasserzeichen im Hintergrund bzw. Einladungen auf einer Schriftrolle (siehe Bild)

Hintergrund Hintergrund

Datei zum selbst ausprobieren: OpenOffice Hintergrund Problem  (1,1 MB)

 

Alles in allem bin ich natürlich froh darüber, dass es OpenOffice überhaupt gibt, denn sonst hätte ich keine Chance, Word-Dateien unter Linux überhaupt zu bearbeiten. Die vielen kleinen Fehler machen das Arbeiten damit jedoch mühsam.

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Ersatz, Ubuntu 10.10
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OpenOffice
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Opera 11.01 will nicht

Thomas | 30. März 2011

Seit einiger Zeit ist Opera 11.01 verfügbar, doch auf meinem System ließ es sich nicht installieren. Ubuntu brach die Installation immer mit der Fehlermeldung ab “Diese Aktion würde die Installation von Paketen aus nicht authentifizierten Software-Paketquellen erfordern.”

Aktualisierung Aktualisierung
Nicht vertraut Nicht vertraut

Folgende Kommandozeilenbefehle bewegten Opera dann doch zu einer Installation:
wget -q http://deb.opera.com/archive.key -O- | sudo apt-key add -
sudo apt-get update

Anschließend klappte die Installation über die Aktualisierungsverwaltung.

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Evolution – Fehler beim Säubern

Thomas | 26. Januar 2011

Vor einiger Zeit hatte ich das Problem, dass Evolution einen Ordner nicht säubern konnte. Dies trat auf beim Löschen von Emails und dem anschließenden endgültigen Löschen (mit Strg+E). Eine Lösung hatte ich damals leider nicht gefunden. Inzwischen (vielleicht durch das Upgrade auf Ubuntu 10.10) tritt der Fehler nicht mehr auf. Heute bin ich dann über ein Blog gestolpert, das eine Lösung des Problems beschreibt und die kommentierenden Besucher als hilfreich empfanden.

Hier die Zusammenfassung:
cd ~/.evolution/mail/local
tar -czf ~/evolution-local-backup.tar.gz * (Backup anlegen)
evolution --force-shutdown (Evolution Server herunterfahren)
rm *.ibex* *.cmeta *.ev-summary* (Metadaten löschen)

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