Umstieg auf Linux

Windows erfolgreich durch Ubuntu oder Linux Mint ersetzen.
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Rekursives WGet für FTP Umzug

Thomas | 13. November 2010

Beim Umzug der ersten Webseite auf den neuen Server habe ich mich gewundert, dass einige Bilder nicht angezeigt wurden. Zunächst dachte ich daran, dass die Firewall aufgrund der schnellen Server-zu-Server Zugriffe einige Dateien geblockt haben könnte. Also transferierte ich die fehlenden Bilder manuell auf den neuen Server, was aufgrund der geringen Menge kein Problem war.

Bei der zweiten Webseite trat das gleiche Problem auf, der verwendete Befehl für WGet war
sudo wget -r --user=<user> -password=<passwd> ftp://Url
an dem aus meiner Sicht zunächst nichts auszusetzen war. Bisher hat mir der Befehl gute Dienste geleistet. Also dachte ich zunächst an einen Bug, weshalb ich mir die Versionsnummer von WGet anzeigen ließ:
22:13:47 $ wget -V
GNU Wget 1.12 übersetzt unter linux-gnu.

Glücklicherweise hatte ich mich vertippt und anstatt einem großgeschriebenen -V ein kleingeschriebenes -v verwendet, wodurch ich mir die Hilfe noch einmal ansehen musste. Dort fand ich auch eine interessante weitere Option mit dem Namen –level:
-l, --level=Zahl maximale Rekursionstiefe (»inf« oder »0« für ohne Begrenzung)

Mein korrigierter Befehl
sudo wget -r --user=<user> -password=<passwd> --level=inf ftp://Url
funktionierte dann auch richtig. Man lernt eben immer was dazu.

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FTP, rekursiv, WGet
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Windows 7 vs. Ubuntu 9.10 (Teil 3)

Thomas | 31. Januar 2010

Zurück bei Windows 7 64 Bit habe ich es geschafft, den Neustart nach dem Bluescreen zu verhindern. Die Bluescreen-Informationen zeigen STOP 0×00000116 (0xFFFFFA8005FE010, 0xFFFFF88003A12D9C, 0×0000000000000000, 0×0000000000000002) sowie den Namen des Treibers, nämlich atikmdag.sys. Es liegt also vermutlich ein Problem mit dem ATI Grafikkartentreiber vor. Das könnte stimmen, denn die eingebaute HIS 4350 benutzt einen ATI Radeon HD4350 Chip.

Der Bluescreen schlägt vor, dass ich im Abgesicherten Modus starten soll. Das mag unter normalen Umständen helfen, nicht jedoch während der Installation von Windows 7. Während der Installation meint Windows 7 “Die Installation konnte nicht im abgesicherten Modus abgeschlossen werden. Starten Sie den Computer neu, um die Windows-Installation fortzusetzen.” Auch eine Eingabeaufforderung ist nicht mit dem Bootmenü zu erreichen.

Plötzlich sieht das Bootmenü anders aus und es erscheint eine weitere Option “Anzeige mit niedriger Auflösung aktivieren (640×480)”. Das könnte vielleicht helfen, falls ein anderer Treiber zum Einsatz kommt – tut es aber nicht. Auch in diesem Modus ein Bluescreen.

Eine Google-Suche zeigt: das Problem trat auch bei einigen Vista 64 Bit Nutzern schon auf. Schade, dass Microsoft bzw. ATI es nicht geschafft haben, den Fehler bis Windows 7 zu beheben. Ein Nutzer schlägt vor, die betroffene Datei zu löschen. Hierzu bootet er selbst eine Parallelinstallation von Windows Vista – die ich allerdings nicht zur Verfügung habe.

Stattdessen boote ich von DVD, wähle “Computerreparaturoptionen”, danach die defekte Windows 7 Installation und weiter die Eingabeaufforderung. Windows 7 legt eine Partition mit 100 MB für Systemzwecke an, die auf meinem System den Laufwerksbuchstaben C: bekommen hat. Die Windows-Partition selbst hat D: bekommen. Der betroffene Treiber liegt im Verzeichnis D:\Windows\System32\Drivers – soll das etwa heißen, dass es sich um einen 32 Bit Treiber handelt? Dann ist es vermutlich nicht weiter verwunderlich, dass er nicht funktionert. Den Treiber benenne ich einfach um und starte den PC neu.

Windows meldet sich jetzt mit “Der Computer wurde unerwartet neu gestartet, oder ein unerwarteter Fehler ist aufgetreten. Die Windows-Installation kann nicht fortgesetzt werden. Klicken Sie auf ‘Ok’, um den Computer neu zu starten, und führen Sie die Installation dann erneut aus.”

Andere Nutzer berichten, dass es ein Problem bei der Verwaltung von viel Speicher gibt. Also entferne ich zwei Speicherriegel, so dass der Systemspeicher nur noch 2 GB beträgt. Siehe da: Windows 7 lässt sich installieren. Gleich nach der Installation flackert kurz der Bildschirm und Windows meldet, dass es ein wichtiges Update installiert hat. Wenig verwunderlich handelt es sich um ein ATI Treiber Update.

Viel geholfen hat es allerdings nicht. Sobald ich wieder auf 6 GB aufrüste erinnert mich ein Bluescreen freundlich daran, dass ich den Speicher lieber wieder entfernen soll. Auch 4 GB, die ja noch mit 32 Bit-Pointern direkt adressierbar wären, gefallen dem ATI Treiber nicht.

Kaum mache ich mich auf die Suche nach Verbesserungen, springt mich Windows 7 schon an und meint, es wäre unbeabsichtigt beendet worden und könnte online nach einer Lösung suchen. Gefunden hat es aber nichts. Meine manuelle Suche bringt mich ein Stück weiter. Obwohl ich erst bei der Installation von Windows XP 64 Bit ein BIOS Update meines Motherboards durchgeführt habe, gibt es eine neue Version vom 24.12.2009. Außerdem installiere ich das ATI Catalyst Control Center, welches explizit für Windows 7 64 Bit ausgeschrieben ist.

Mit dieser Software-Konfiguration bin ich in der Lage 4 GB RAM in den PC einzubauen, wovon 3,25 GB nutzbar sind.

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Unerwartet Unerwartet
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64 Bit, ATI, Bluescreen, Windows 7
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Lenovo ThinkVantage Access Connections

Thomas | 3. Januar 2009

Ein Problem begleitete mich bis heute mit meinem neuen Laptop unter Windows: die ThinkVantage Access Connections wollten einfach keine Netzwerke finden und keine Verbindung zum WLAN herstellen. Windows hingegen fand die Netzwerke problemlos. Als Fehlermeldung bekam ich nur “Error code 117″.

In vielen Fällen führt wohl ein neuer Treiber zum Erfolg, ich hatte jedoch schon Version 12 installiert und mindestens Version 9 ist erforderlich. Auch das Reparieren der Intel Software half nicht und das Entfernen der Geräte aus dem Windows Gerätemanager plus Reboot half ebenfalls nicht.

Heute habe ich den Dienst  ”Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung” beendet und deaktiviert und endlich zeigt ThinkVantage Verbindungsdetails an. Die Signalstärke wird zwar mit 0% angegeben, aber das kann ich verkraften.

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Moneyplex umziehen

Thomas | 1. Januar 2009

Ich habe das Glück, über ein neues Laptop zu verfügen, auf welches ich bereits Ubuntu 8.10 installiert habe. Nun möchte ich noch die Einstellungen von dem alten Laptop auf den neuen Laptop übernehmen. Leider gestaltete sich das schon beim Einrichten der Programme nicht ganz einfach. Ich habe inzwischen die meisten Programme wieder installiert, jedoch noch nicht alle Einstellungen übernommen.

Heute ist Moneyplex 2008 dran. Zunächst habe ich den USB Kartenleser angeschlossen und den Laptop gebootet. Das sollte schon ausreichen, um ihn zu initialisieren. Glücklicherweise wird von Reiner SCT ein Download für Ubuntu 8.10 bereitgestellt. Es handelt sich um ein DEB Paket, das einfach installiert werden kann.

Danach weist man dem gewünschten Benutzer noch die Rechte zu, den installierten Treiber verwenden zu dürfen. Das erledigt man, indem man unter System/Systemverwaltung/Benutzer und Gruppen die Gruppe cyberjack auswählt, deren Eigenschaften bearbeitet und den Benutzer als Gruppenmitglied hinzufügt. Jetzt ist der Treiber installiert und verfügbar, so dass Moneyplex darauf zugreifen kann.

Um moneyplex zu installieren benötigt man eine Seriennummer. Diese Seriennummer sollte man natürlich parat haben. Auf meinem alten Laptop ist Moneyplex ja noch installiert. Über den Info-Button und Auwahl von “Benutzer” bekommt man einen Teil der Seriennummer angezeigt, der Rest ist jedoch mit Sternchen überdeckt. So weiß man wenigstens nach was man ungefähr suchen muss. Für mich selbst zur Erinnerung: ich habe Moneyplex am 2.4.2008 gekauft und die Rechnung ist von der Firma Matrica ausgestellt.

Die CD enthält einen Ordner namens Linux mit einem Shell Skript namens Setup.sh. Das klickt man doppelt an und installiert Moneyplex entsprechend den Anweisungen. Das vorgegebene Verzeichnis bestätigt man mit Enter. Jetzt liegt eine Verknüpfung auf dem Desktop, die man einfach starten kann.

Zunächst wird die Seriennummer und Registrierungsinformation benötigt, danach richtet Moneyplex die Internetverbindung ein und führt zuerst ein Update durch. Die HBCI Chipkarte ist in meinem Fall schon initialisiert. Für den Mandanten gebe ich den gleichen Namen und das gleiche Passwort wie auf dem anderen Laptop.

Schnittstelle: COM1/USB/Tastatur
CTAPI-Treiber: /usr/lib/libctapi-cyberjack.so
PIN-Eingabe: am Lesegerät

Nach Eingabe der PIN am Chipkarten Lesegerät erkennt das Programm die Bankzugänge und richtet die Konten ein. Danach kopierte ich den Ordner mdaten von meiner bestehenden Installation (/home/user/moneyplex/mdaten) auf den neuen Laptop. Damit waren alle Daten wieder vorhanden und ich kann Moneyplex auf meinem neuen Laptop nutzen.

In den Einstellungen sollte man noch unter der Rubrik “Fenster” ein konventionelles Hauptfenster mit Rahmen und Titelleiste einstellen. Ansonsten maximierte sich bei mir Moneyplex in einer Art, dass ich nicht mehr alle Elemente sehen kann.

Probleme mit Umlauten behebt man durch ein sudo locale-gen de_DE. Das sollte man ziemlich bald tun, denn einige der Umlaute werden auch falsch gespeichert (als Fragezeichen) und müssen dann nachträglich korrigiert werden. Dies ist z.B. bei den Empfängern der Fall. An anderen Stellen korrigieren sich die Umlaute jedoch selbstständig, beispielsweise bei den Umsätzen.

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Navigation mit OpenStreetMap

Thomas | 31. Oktober 2008

Wer OpenStreetMap unter Ubuntu zur Navigation verwenden möchte, kann die Software navit installieren. Leider kennt Ubuntu dies weder als Anwendung, noch als Synaptic Paket. Eine neue Paketquelle schafft Abhilfe.

Beim Aktualisieren fehlt ein GPG Schlüssel, macht aber nix. Jetzt sollte die Suche nach navit ein Paket finden, das man installieren kann. Nach der Installation findet man Navit im Zubehör Menü.

Zu diesem Zeitpunkt hat man leider kein Kartenmaterial installiert, daher sucht man die Seite OpenStreetMap Quicklinks auf. Es stehen mehrere Karten zur Auswahl, die Deutschland-Karte belegt ca. 180 MB. Die heruntergeladene Datei legt man in einem beliebigen Ordner ab und benennt sie sinnvoll um.

Derzeit muss man die Konfiguration noch von Hand anpassen. Dafür eignet sich ein Terminal in welchem man sudo nano /etc/navit/navit.xml aufruft. Man sucht dort eine Zeile, die <mapset enabled=”yes”> enthält, entfernt die Kommentierung (<!– und –>) und ersetzt die innere Zeile <map type=”binfile” enabled=”yes” data=”/path/to/mymap.bin” />. Mehrere Karten sollten durch mehrere MAP-Einträge möglich sein.

Seine Homezone trägt man in die Zeile  <navit center=”4815 N 0843 E” …> ein. Ansonsten kann man die Position (Start) und das Ziel über die rechte Maustaste setzen.

Die Karten werden jeweils samstags neu erstellt.

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Fernwartung mit Ubuntu

Thomas | 28. März 2008

In c’t 5/2008 war ein Artikel beschrieben, der eine einfache Fernwartung von PCs verspricht. Das Prinzip ist tatsächlich einfach: ein Hilfesuchender startet ein vorher generiertes Programm, welches Zugangsdaten enthält. Dieses Programm verbindet sich zum Helfer (also zu mir) und stellt eine Remote-Desktop-Verbindung zur Verfügung.

Das ganze wollte ich zunächst intern ausprobieren, d.h. ich habe versucht einen Windows PC per Fernwartung von meinem Ubuntu-PC zu steuern. Dazu habe ich
1.) ein Programm generiert, welches interne Verbindungsdaten enthält, d.h. eine 192.168.x.y Adresse und den Default Port 5500.
2.) auf meinem Ubuntu den VNC Viewer gestartet mit “vncviewer –listen 5500″ von der Kommandozeile.
3.) auf dem Windows-Rechner das Fernwartungsprogramm gestartet, um zu sehen, was sich da tun wird.

Leider hat das nicht funktioniert. Im Ubuntuforum habe ich dann erfahren, dass es wohl ein Kompatibilitätsproblem beim vncviewer gibt. Abhilfe sollte folgendes schaffen:
1.) sudo apt-get install xtightvncviewer
2.) xtightvncviewer -encodings “hextile copyrect” -listen 0
3.) Programm auf dem Windows-Rechner starten

Zunächst ging mal wieder nichts, weil ich zum wiederholten Male vergessen hatte, dass ich ja eine Firewall auf meinem Laptop installiert hatte. Nach Behebung des Problems mit der Firewall konnte ich tatsächlich den Windows PC fernsteuern.

Windows PC von Ubuntu fernwarten

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Lange nichts Neues

Thomas | 2. März 2008

Dass ich hier in dem Blog lange nichts neues beigetragen habe, liegt vermutlich daran, dass es im Moment nichts am System auszusetzen gibt. Ubuntu arbeitet zuverlässig, ist offensichtlich komplett eingerichtet und spielt seine Updates automatisch ein. Ich kann Ubuntu nur loben!

Heute habe ich seit langem Mal wieder eine neue Hardware an mein Laptop angeschlossen, eine Headmouse Extreme von Origin Instruments. Die Maus erfasst Kopfbewegungen und wurde anstandslos erkannt.

Die nächste Hardware ist eine Logiteck QuickCam Pro 4000. Nach Installation von Camorama war ich dann auch sicher, dass die Installation des Treibers auch hier erfolgreich war.

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Desktop Effekte

Thomas | 25. November 2007

Windows Vista begeistert viele Benutzer durch seine tollen Desktop-Effekte. Zugegeben, das sind schon ein paar Neuerungen, die Vista hier bringt – und hübsch sind sie tatsächlich. Was niemand in der Windows-Welt so richtig zu begreifen scheint: Microsoft hat das nicht selbst erfunden, sondern abgeschaut.

Wer meint, dass das wohl nicht sein kann, der überzeuge sich mal davon, was auf einem Linux-System denn inzwischen alles möglich ist.  Da ist Windows Vista nur ein schlechter Abklatsch. Mal abgesehen von der Hardware, die Windows Vista für seine Effekte so verlangt.

Auf meinem Desktop-PC läuft Compiz (der 3D-Effekt-Manager) wunderbar. Hardware? Ein bereits betagter Athlon XP 1700+ und eine ATI Radeon 9200 Grafikkarte. Also nichts, wofür ich hunderte von Euros ausgegeben habe.

Auf meinem Laptop klappt das mit den Effekten nur bedingt. Die ATI Mobility Radeon Grafikkarte wird noch nicht richtig unterstützt, auch nicht vom neuen ATI Treiber 8.42.3. Erst der Umstieg von XServer auf XGL brachte die Entscheidung: 3D-Effekte fürs Laptop. Etwas langsam, aber noch akzeptabel.

Nicht akzeptabel waren hingegen die Auswirkungen auf einige Programme. Firefox stellte beispielsweise Webseiten nicht mehr richtig dar, andere Programme mit aufwändiger Oberfläche hatten ebenfalls Darstellungsfehler. Daher bin ich wieder zu XServer zurückgekehrt und verzichte vorerst auf tolle Effekte am Laptop. Ich hoffe jedoch, dass eine der nächsten Treiberversionen hier Besserung bringt und ich auch mit meinem Laptop angeben kann :-) .

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