Umstieg auf Linux

Windows erfolgreich durch Ubuntu oder Linux Mint ersetzen.
  • rss
  • Home
  • Impressum
  • Lizenz

Bilder optimieren

Thomas | 1. Februar 2011

Stellt man fest, dass die Geschwindigkeit des Seitenaufbaus schlecht ist, muss man nicht unbedingt den Server wechseln. Bei Webseiten können oft mehrere Ursachen ausgemacht werden, die den langsamen Aufbau erklären. Eine Analyse kann mit den beiden Plugins Mozilla Firebug und Google PageSpeed durchgeführt werden. Bei Bildern liefert PageSpeed gleich konkrete Verbesserungsvorschläge in Form von optimierten Bildern. Aber wer will schon jedes Bild einzeln speichern?

Einiges schneller ist die Variante, mehrere Bilder gleichzeitig direkt auf dem Server zu optimieren. Dazu braucht man zwei Tools, für JPG und PNG.
sudo apt-get install optipng
sudo apt-get install jpegoptim

Sind diese Tools installiert, so werden alle Bilder im aktuellen Verzeichnis optimiert mit
optipng -o7 *.png
jpegoptim *.jpg

So kann einfach und schnell die Performance einer Webseite optimiert werden. Bei JPG Dateien hat PageSpeed wohl noch einen besseren Algorithmus, jedenfalls zeigt es bei einer meiner Bilder noch eine erhebliche Optimierungsmöglichkeit. Dennoch: insgesamt wurde die Startseite von Windows vs. Ubuntu um 20 kB kleiner, was bei einer 1 MBit-DSL Anbindung gleich 160 Millisekunden ausmacht.

Kommentare
1 Kommentar »
Kategorien
Server, Tipps
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Windows Reboot beendet Download

Thomas | 27. Januar 2010

Gestern kam ich in die Situation, dass ich zwei ISO Abbilder mit einer Gesamtgröße von knapp 4 GB herunterladen sollte. Da dies meine Netzwerkverbindung doch stark auslastet (2 MBit DSL), beschloss ich, den Download über Nacht durchzuführen. Gegen Abend lief gerade ein Windows-Rechner, so dass ich den Download unter Windows durchführte.

Am nächsten Morgen die Enttäuschung: über Nacht hat Windows ein “wichtiges Sicherheitsupdate” installiert und deshalb den PC neu gestartet. Der Download war natürlich unterbrochen. Hier kann ich mit Sicherheit sagen: mit Ubuntu wäre das nicht passiert.

Die Zeit bis zum Neustart lässt sich übrigens mit dem Gruppenrichtlinieneditor (gpedit.msc) konfigurieren, aber maximal bis 30 Minuten zwischen zwei Nachfragen. Sitzt man nicht am PC, ist also nach spätestens 30 Minuten der Reboot fällig. Ganz unterbinden lässt sich dies nur über die Aktivierung von “Keinen automatischen Neustart für geplante Installationen automatischer Updates durchführen, wenn Benutzer angemeldet sind”.

Gruppenrichtlinie Gruppenrichtlinie
30 Minuten 30 Minuten
Neustart verhindern Neustart verhindern
Kommentare
2 Kommentare »
Kategorien
Tipps
Tags
Patch, Reboot, Sicherheitsupdate, Windows
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Eine defekte Festplatte richtig löschen

Thomas | 8. Juli 2009

Will man eine Festplatte mit sensiblen Daten richtig entsorgen, so sollte man den Inhalt wenigstens einmal komplett überschreiben. Das Neuformatieren unter Windows ist beispielsweise nicht ausreichend. Entsprechende Programm können aus dem restlichen Inhalt die meisten Daten wieder herstellen.

Das Löschen einer Festplatte ist unter Ubuntu vergleichsweise einfach. Es gibt dort eine Datei, die unendlich viele Nullen enthält. Diese Datei (/dev/zero) liest man und schreibt sie auf Festplatte. Das ganze geht mit dem Befehl dd. Zunächst ermittelt man aber die richtige Zielfestplatte, nicht dass man plötzlich das System verliert. Die Festplattenbelegung ermittelt man mit fdisk.

fdisk -l | grep /dev

Die Ausgabe listet die Festplatten mit ihrer Größe. In den meisten Fällen reicht das aus, um eine Festplatte zu identifizieren. Im weiteren Beispiel verwende ich /dev/sdx als Festplatte. Dies muss natürlich durch den korrekten Pfad ersetzt werden. Das Löschen erfolgt dann mit

dd if=/dev/zero of=/dev/sdx

Alternativ kann die Platte auch mit Zufallszahlen (if=/dev/urandom) beschrieben werden. Ganz paranoide Gesellen versuchen vielleicht sogar beides hintereinander.

Das funktioniert ganz gut, solange die Festplatte in Ordnung ist und keine Fehler beim Schreiben auftreten. In manchen Fällen möchte man jedoch eine Festplatte gerade deshalb von sensiblen Daten befreien, weil sie defekt ist und Lese- oder Schreibfehler verursacht. Wie die Datenrettung durchgeführt wird, sei mal nicht Bestandteil dieses Artikels. Ich gehe von einem entsprechenden Backup aus, welches auf einer frischen Platte zum Einsatz kommt.

Der Befehl dd kennt noch eine Option namens conv.  Hier kann man noerror angeben. In der Hilfe steht jedoch, dass Lesefehler ignoriert werden. Ob das auch auf Schreibfehler angewandt wird, ist unklar.

Wer weiß Bescheid, wie man so viele Sektoren wie möglich einer defekten Festplatte beschreibt?

In meinem Fall hat conv=noerror geholfen. Möglicherweise hat aber beim ersten Versuch auch die Fehlerkorrektur der Festplatte eingesetzt und der defekte Block wurde durch einen fehlerfreien Ersatzblock ersetzt.

Kommentare
2 Kommentare »
Kategorien
Tipps, Ubuntu 9.04 Desktop, Ungelöst
Tags
Datensicherheit, Festplatte, Formatieren, Löschen, Schreibfehler
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Verschicken/Abrufen deaktiviert

Thomas | 27. Mai 2009

Während des Abrufens von Emails ist ein “MAC is in a deep sleep” Problem aufgetreten, wodurch ich den Rechner neustarten musste, während Evolution noch lief. Nach dem Neustart konnte Evolution zwar wieder gestartet werden, jedoch ist seither der Button “Verschicken/Abrufen” deaktiviert. Weiterhin konnte ich zwar Emails öffnen, aber der Inhalt war nicht vorhanden. Die Fehlermeldung hier “Inhalt der Nachricht konnte nicht abgerufen werden”. Und das obwohl ich eine Internetverbindung hatte.

Der Fehler war aber leicht gefunden: im Datei-Menü den Online-Modus aktivieren, schon klappte es wieder. Möglicherweise wurde in den Offline-Modus gewechselt, als ich die WLAN-Verbindung hardwareseitig abgeschaltet habe.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Laptop, Tipps, Ubuntu 9.04 Desktop
Tags
Deep sleep, Email, Evolution, Offline, Online
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Tastenkombinationen optimieren

Thomas | 1. Januar 2009

Ich hatte mich unter Windows bereits an die Benutzung der Windows-Taste gewöhnt. Windows+D zur Anzeige des Desktops und andere Kleinigkeiten habe ich nun versucht unter Ubuntu nachzubasteln.

Zunächst wird unter Ubuntu die Windows-Taste wie eine richtige Taste behandelt und nicht wie eine Modifizierer-Taste (wie z.B. Shift oder Strg). Das lässt sich jedoch System/Einstellungen/Tastatur ändern. Dort wählt man “Other Options” (Ubuntu 8.10) bzw. “Belegungseinstellungen” (Ubuntu 8.04). Dort öffnet man die Ansicht “Alt/Win key behaviour” und wählt “Hyper is mapped to the Win-Keys”.

Jetzt kann man unter System/Einstellungen/Tastenkombinationen Tasttenkombinationen vergeben und dabei die Windows-Taste verwenden. Wenn man das ohne die vorherige Änderung durchführt erscheint schon beim Druck auf die Windows-Taste der Eintrag “Super L” und die Festlegung ist schon beendet. Ist “Hyper” aktiv wartet Ubuntu auf den Druck einer zusätzlichen Taste, so dass Tastenkombinationen verwendet werden können.

Auf diese Weise lassen sich schon einmal folgende Tastenkombinationen aktivieren, die unter Windows standardmäßig so belegt sind:
Desktop anzeigen (Win+D) = Fenstermanagement / Alle Fenster verbergen und den Desktop fokussieren
Ausführen (Win+R) = Desktop / Den “Anwendung ausführen” Dialog des Panels anzeigen
Bildschirm sperren (Win+L) = Desktop / Bildschirm sperren
Explorer (Win+E) = Desktop / Persönlicher Ordner
Suchen (Win+F) = Desktop / Suchen

Jetzt gibt es an meinem Lenovo 3000 N200 noch Fn-Tastenkombinationen, die zwar unter Windows etwas bewegen, unter Ubuntu jedoch nichts tun. Das ist zum Beispiel die Fn+F5 Taste, die unter Windows eine Auswahl von WLAN Access Points anzeigt. Eine Analyse mittels sudo showkey von einem reinen Textterminal (z.B. Strg+Alt+F1) zeigt, dass diese Taste den Keycode 238 hat. Ob weiterführend diesem Keycode ein X Event zugeordnet ist erfährt man mit xev (X event tester). Es sollte von einer Konsole gestartet werden, damit man die Ausgabe sehen kann. Dort erfährt man, dass das Event XF86WLAN heißt.

Diese Taste möchte ich zum Leben erwecken. Zunächst möchte ich mit dieser Taste das Ethernet (LAN) abschalten. Dazu öffne ich den Konfigurationseditor gconf-editor und setze folgende Einstellungen:
/apps/metacity/keybinding_commands/command_1 = sudo ifconfig eth0 down
/apps/metacity/global_keybindings/run_command_1 = XF86WLAN
Das gibt Ubuntu zu verstehen, dass beim Auftreten des X Events XF86WLAN, welches beim Druck der Taste Fn+F5 ausgelöst wird, das Kommando sudo ifconfig eth0 down ausgeführt werden soll.

Jetzt benötigt dieser Aufruf leider ein Passwort, so dass das Kommando nicht erfolgreich ausgeführt werden kann, wenn die Taste gedrückt wird. Da muss man noch ein bisschen Nacharbeit leisten: mit dem Gruppenmanager (System/Systemverwaltung/Benutzer und Gruppen) oder alternativ auf der Konsole mit sudo nano /etc/group erstellt man eine eigene Gruppe für die Tastatur, z.B. mit dem Namen specialkeyuser. Dieser Gruppe fügt man den Benutzer hinzu, der diese Tastenkombination ausführen können soll. Spätestens jetzt muss man aber wieder einmal die Konsole bemühen, um mit sudo nano /etc/sudoers einen Eintrag zu erstellen, der der Gruppe specialkeyuser das Recht einräumt, sudo für ifconfig aufzurufen, ohne das Passwort einzugeben. Der Eintrag dafür lautet %specialkeyuser ALL=(ALL) NOPASSWD: /sbin/ifconfig.

Jetzt kann ich mit Fn+F5 den Ethernet-Adapter abschalten. Nur einschalten nicht… Dazu braucht man ein kleines Skript, welches den Adapterstatus prüft und abhänging davon den Netzwerkadapter ein- bzw. ausschält. Das könnte z.B. so aussehen:
#!/bin/bash
if [ `ifconfig | grep eth0 | wc -l` = "1" ]; then
sudo ifconfig eth0 down
else
sudo ifconfig eth0 up
fi

Zunächst wird mit ifconfig der Status aller Netzwerkkarten ausgegeben. Dann wird mit grep nach der Netzwerkkarte eth0 gesucht. Mit wc -l werden die übrig gebliebenen Zeilen gezählt. Ist die Anzahl 1, ist der Adapter gerade aktiv und muss beendet werden. Ist die Anzahl Zeilen 0, ist der Adapter nicht aktiv und muss gestartet werden. Das Skript habe ich unter dem Namen network.sh in meinem Home-Verzeichnis abgelegt mit mit chmod +x ausführbar gemacht. Zu guter letzt muss ich anstelle des bisherigen Eintrags mein kleines Skript ablegen:
/apps/metacity/keybinding_commands/command_1 = /home/user/network.sh

Hyper Key Hyper Key
Tastatureinstellungen Tastatureinstellungen
X Event Tester X Event Tester

Randbemerkungen:
Das Shell-Skript ist vermutlich nicht sonderlich robust. Vergibt man beispielsweise mehrere IP-Adressen pro Netzwerkadapter, so gibt es den Anschluss eth0 mehrfach und das Skript würde das Zählen von Zeilen nicht mehr richtig machen. Für ein einfaches Laptop ohne Serverbetrieb sollte das Skript aber ausreichen.

Kommentare
3 Kommentare »
Kategorien
Einrichtung, Laptop, Programmieren, Tipps, Ubuntu 8.04 Desktop, Ubuntu 8.10
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Fernwartung mit Ubuntu

Thomas | 28. März 2008

In c’t 5/2008 war ein Artikel beschrieben, der eine einfache Fernwartung von PCs verspricht. Das Prinzip ist tatsächlich einfach: ein Hilfesuchender startet ein vorher generiertes Programm, welches Zugangsdaten enthält. Dieses Programm verbindet sich zum Helfer (also zu mir) und stellt eine Remote-Desktop-Verbindung zur Verfügung.

Das ganze wollte ich zunächst intern ausprobieren, d.h. ich habe versucht einen Windows PC per Fernwartung von meinem Ubuntu-PC zu steuern. Dazu habe ich
1.) ein Programm generiert, welches interne Verbindungsdaten enthält, d.h. eine 192.168.x.y Adresse und den Default Port 5500.
2.) auf meinem Ubuntu den VNC Viewer gestartet mit “vncviewer –listen 5500″ von der Kommandozeile.
3.) auf dem Windows-Rechner das Fernwartungsprogramm gestartet, um zu sehen, was sich da tun wird.

Leider hat das nicht funktioniert. Im Ubuntuforum habe ich dann erfahren, dass es wohl ein Kompatibilitätsproblem beim vncviewer gibt. Abhilfe sollte folgendes schaffen:
1.) sudo apt-get install xtightvncviewer
2.) xtightvncviewer -encodings “hextile copyrect” -listen 0
3.) Programm auf dem Windows-Rechner starten

Zunächst ging mal wieder nichts, weil ich zum wiederholten Male vergessen hatte, dass ich ja eine Firewall auf meinem Laptop installiert hatte. Nach Behebung des Problems mit der Firewall konnte ich tatsächlich den Windows PC fernsteuern.

Windows PC von Ubuntu fernwarten

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Sonstiges, Tipps, Ubuntu 7.10 Desktop
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

VirtualBox will VMs nicht starten

Thomas | 29. Dezember 2007

VirtualBox kann auf meinem System die angelegten VMs nicht starten. Die Fehlermeldung ist

VirtualBox kernel driver not installed. The vboxdrv kernel module was either not loaded or /dev/vboxdrv was not created for some reason. Please install the virtualbox-ose-modules package for your kernel and execute ‘/etc/init.d/vboxdrv start’ as root.
VBox status code: -1908 (VERR_VM_DRIVER_NOT_INSTALLED).
Fehlercode: x80004005
Komponente: Console
Interface: Console {1dea5c4b-0753-4193-b909-22330f64ec45}

Screenshot der VirtualBox Fehlermeldung

Folge ich nun der Anweisung, und gebe “sudo /etc/init.d/vboxdrv start” auf der Kommandozeile ein, komme ich noch nicht zum Erfolg:

* Starting VirtualBox kernel module vboxdrv
FATAL: Error inserting vboxdrv (/lib/modules/2.6.22-14-generic/misc/vboxdrv.ko): Invalid argument
* Modprobe vboxdrv failed. Please use ‘dmesg’ to find out why.

Starten des Vboxdrv Treibers

Die Ausgabe von “dmesg” liefert einen kleinen Hinweis: Please disable the NMI watchdog by specifying ‘nmi_watchdog=0′ at kernel command line. Jetzt fragt sich nur noch, was die Kernel Command Line ist, dann könnte man VirtualBox vielleicht dazu bewegen, VMs wieder zu starten.

Es gibt eine Datei nmi_watchdog im Verzeichnis /proc/sys/kernel. Der Inhalt dieser Datei ist jedoch schon 0. Ich interpretiere dies so, dass der NMI Watchdog bereits ausgeschaltet sein sollte.

Die Kernel Command Line sind Parameter, die in der Datei /boot/grub/menu.lst definiert sind. Dort befinden sich alle Einträge des Bootmenüs, die jeweils aus “title”, “root”, “kernel” und “initd” bestehen. Die Zeile, die mit “kernel” anfängt definiert die Kernel Parameter. Hier kann man am Ende ein “nmi_watchdog=0″ hinzufügen.

Ein “sudo  grub-update” aktualisiert dann den Bootmanager. Nach einem Neustart ließ sich bei mir VirtualBox endlich starten.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Tipps, Ubuntu 7.10 Desktop
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Doppelte oder fehlerhafte Tastatureinstellungen

Thomas |

In letzter Zeit kam es schon öfter vor, dass mich Ubuntu immer wieder auf inkonsistente Tastatur-Einstellungen aufmerksam macht. Das nervige dabei ist, dass es sich die Einstellungen trotz Bestätigung nicht merkt.

Die Fehlermeldung lautet “Die Einstellungen der X-Systemtastatur weichen von Ihren momentanen GNOME-Tastatureinstellungen ab.”, gefolgt von den gefundenen Einstellungen. Traurig dabei ist, dass aus dem Text nicht hervorgeht, welche Einstellungen zu X-Windows und welche zu Gnome gehören. Bisher bin ich jedoch mit der Schaltfläche “Gnome-Einstellungen verwenden” ganz gut gefahren.

Nachfrage der zu verwendenden Tastatureinstellungen

Dennoch ist dieser Dialog natürlich lästig und sollte nicht erscheinen. Abhilfe schafft der gconf-editor, den man vom Terminal aus starten kann oder aber vom Deskbar Applet aus.

gconf-editor vom Deskbar Applet aus starten

Dort stellt man dann im Zweig desktop\gnome\peripherals\keyboard\kbd.sysbackup die Tastatur-Einstellungen wieder auf die korrekten Werte ein. Für eine deutsche Tastatur sind dies “[de]” und “pc105″, wie im Screenshot gezeigt.

Tastatur-Einstellungen auf deutsche Werte ändern

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Einrichtung, Software, Tipps, Ubuntu 7.10 Desktop
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Beamer mit Ubuntu betreiben

Thomas | 11. Dezember 2007

Zunächst wollte mein Laptop mit Ubuntu nicht so richtig schöne Ausgaben am Beamer erzeugen. In der Standardkonfiguration zeigte mein Laptop ein schönes Bild (physikalisch 1280*800 Pixel), der Beamer (physikalisch 1024*768 Pixel) gab den gleichen Inhalt nur stark verzerrt wieder.

Dass die Konfiguration mit den mitgelieferten grafischen Oberflächen vermutlich in dieHose geht, habe ich mir schon gedacht. Dennoch erhoffte ich mir eine Änderung der xorg.conf, so dass ich Anregungen bekomme, wieich die Datei manuell am besten einrichte, damit der Beamer in seiner nativen Auflösung betrieben wird.

Zunächst muss man einsehen, dass man 2 Grafikkarten (zumindest 2 Ausgänge), 2 Monitore und 2 Bildschirme (Screens) konfigurieren hat. Um das ganze besser zu verstehen, sollte man sich einfache Namen für die Geräte ausdenken.

Zunächst sind da die Grafikkarten, von denen man 2 Stück anlegt:
Section “Device”
Identifier “ATI for Laptop”
…
Screen 0
…
EndSection
Section “Device” #
Identifier “ATI for Beamer”
…
Screen 1
…
EndSection

Als Vorlage bedient man sich der vorhandenen Grafikkarte, von der man eine Kopie anfertigt. Wichtig ist die zusätzliche Raute (#), der geänderte Name und die andere Screen-Nummer.

In ähnlicher Manier legt man zwei Monitore an. Im einfachsten Fall unterstützt der Monitor DPMS, so dass man diese beiden Monitor-Definitionen nur kopieren braucht:

Section “Monitor”
Identifier    “Laptop Monitor”
Option        “DPMS”
EndSection

Section “Monitor” #
Identifier    “Beamer Monitor”
Option        “DPMS”
EndSection

Ich denke, die Idee wird langsam klar… Was man jetzt noch benötigt, ist ein Screen für jeden Monitor.

Section “Screen”
Identifier    “Laptop Screen”
Device        “ATI for Laptop”
Monitor        “Laptop Monitor”
Defaultdepth    24
SubSection “Display”
Modes        “1280×800”
EndSubSection
EndSection

Section “Screen” #
Identifier    “Beamer Screen”
Device          “ATI for Beamer”
Monitor         “Beamer Monitor”
Defaultdepth    24
SubSection “Display”
Modes           “1024×768”
EndSubSection
EndSection

Wichtig ist hier, dass alle Laptop-Geräte zusammen verwendet werden und alle Beamer-Geräte.

Am Ende fehlt noch, wie die Bildschirme zueinander ausgerichtet sind.

Section “ServerLayout”
Identifier    “Default Layout”
screen 0 “Laptop Screen” 0 0
screen 1 “Beamer Screen” rightof “Laptop Screen”
…
EndSection

Section “ServerFlags”
…
Option “Xinerama” “true”
EndSection

Und schon hat man einen zusammenhängenden Desktop, der links am Laptop anfängt und rechts beim Beamer weitergeht…

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Hardware, Installation, Laptop, Tipps, Ubuntu 7.10 Desktop
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

Schriften fürs Web

Thomas | 2. Dezember 2007

Wer mit Ubuntu surft kommt schnell dahinter, dass Webseiten häufig für Windows-Nutzer optimiert sind, weil Windows-Schriftarten verwendet werden.

Unter Ubuntu können einige Microsoft-Schriftarten installiert werden. Das Paket nennt sich msttcorefonts und befindet sich im “multiverse”.

Dann kann man noch in Firefox zwei Optionen umstellen: font.FreeType2.autohinted und font.FreeType2.enable, wie im folgenden Screenshot.

Schrifteinstellungen in Firefox

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Einrichtung, Internet, Tipps, Ubuntu 7.10 Desktop
RSS Kommentare RSS Kommentare
Trackback Trackback

« Previous Entries

Suche

Computed Cloud

64 Bit Backup Bug Community CPU Auslastung Datensicherheit Deep sleep Desktop Drucker Duplexdruck Email Evolution Festplatte Formatieren Intrepid Ibex Jaunty Jackalope Karmic Koala LTS Löschen MagiColor Mono MonoDevelop Offline Online OpenOffice Opera Schreibfehler Support Suspend SVN TNEF Tonerwechsel Ubuntu 8.10 Ubuntu 9.04 Ubuntu 9.10 Umlaut Unity Universe Update Upstart Verknüpfung Verschlüsselung Windows 7 Winmail.dat WLAN

Meine Seiten

  • Bewerbungstraining
  • Regionale Küche
  • WelliSolutions – IT Dienstleistungen

Kategorien

  • Bugs
  • Desktop
  • Drucker
  • Einrichtung
  • Ersatz
  • Hardware
  • Installation
  • Internet
  • Laptop
  • Linux Mint 2011-09
  • Programmieren
  • Server
  • Software
  • Sonstiges
  • Tipps
  • Ubuntu
  • Ubuntu 10.04 Server
  • Ubuntu 10.10
  • Ubuntu 10.4 Desktop
  • Ubuntu 11.04 Desktop
  • Ubuntu 11.10 Desktop
  • Ubuntu 7.10 Desktop
  • Ubuntu 7.10 Server
  • Ubuntu 8.04 Desktop
  • Ubuntu 8.04 Server
  • Ubuntu 8.10
  • Ubuntu 8.10 Server
  • Ubuntu 9.04 Desktop
  • Ubuntu 9.10 Desktop
  • Ungelöst
  • USB
  • Website
rss RSS Kommentare