Umstieg auf Linux

Windows erfolgreich durch Ubuntu oder Linux Mint ersetzen.
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LMDE: Kein Terminal mehr nach Update

Thomas | 27. Januar 2013

Auf meinem Laptop mit Linux Mint haben sich ein paar Updates angesammelt, weil irgendwelche Paketquellen nicht mehr funktioniert haben. Nachdem ich die veralteten Paketquellen entfernt hatte, installierten sich 1506 Aktualisierungen, die rund 1 GB aus dem Internet nachladen mussten.

Vor dem Update wollte ich wissen, welche Version von Linux Mint ich eigentlich benutze. Die Information scheint mir allerdings etwas defekt zu sein:
$ lsb_release -a
Distributor ID: LinuxMint
Description:    Linux Mint Debian Edition
Release:        1
Codename:       debian

Das kann irgendwie nicht sein, denn ich habe meines Wissens Linux Mint 2011-09 (also LMDE 2011-09) installiert. Mittlerweile wäre wohl LMDE 2012-04 aktuell.
Nach der Installation der Updates hoffte ich, dass auch die Versionsinformation wieder repariert ist.

Mit Schrecken musste ich feststellen, dass auf meinem neuen Linux Mint das Terminal nicht mehr funktioniert. Außer einem schwarzen Fenster sehe ich nichts. Zu allem Überfluss funktioniert auch die [Druck]-Taste nicht mehr, so dass ich für den Screenshot das Programm manuell starten musste.

Nun gut, die Konsole gibt es ja auch mit [Strg]+[Alt]+[F1]. Die Versionsinformation ist jedoch die gleiche geblieben. Zurück zum Desktop geht es übrigens mit [Strg]+[Alt]+[F7].

Als nächstes musste ich natürlich das Terminal in Ordnung bringen. Tatsächlich war es gar nicht kaputt, sondern lediglich schwarz auf schwarz eingestellt. Im Terminal Menü Bearbeiten/Profileinstellungen können die Farben umgestellt werden.

Schwarz Schwarz
Einstellungssache Einstellungssache
Schwarz-weiß Schwarz-weiß
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Laptop, Linux Mint 2011-09
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LMDE, Terminal
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WLAN Probleme unter Linux Mint

Thomas | 26. Januar 2013

Etwa zwei Mal pro Woche, in letzter Zeit gefühlt etwas öfter, habe ich Probleme, meinen Laptop mit dem WLAN zu verbinden. Am Access-Point ist die Ursache nur äußerst selten zu suchen, weil ich mit meinem Windows-Laptop problemlos darauf zugreifen kann.

Die Probleme äußern sich durch einen Anmeldedialog, der nach dem Passwort für das WLAN fragt. Seltsamerweise gibt es unter Linux Mint zwei solcher Dialoge: einen modern gestylten, schlecht lesbaren, dunklen Dialog und einen herkömmlichen Dialog in tristem Grau.

Stylish Stylish
Old-school Old-school

Das Passwort ist bereits hinterlegt. Weder der direkte Klick auf “Verbinden” noch das erneute Eingeben des Passwort und anschließendes Klicken auf “Verbinden” führen zum Erfolg.

Ebenfalls ungenügend ist dasDeaktivieren und Aktivieren der WLAN-Hardware mit der WLAN-Tasteam Laptop.

Auch der Griff zur Konsole und das Deaktivieren und anschließende Aktivieren des WLAN-Adapers bringen keine Abhilfe.

sudo ifconfig wlan0 down
sudo ifconfig wlan0 up

Meine Kenntnisse in diesem Bereich unter Linux sind nicht besonders gut, daher greife ich derzeit zur Holzhammermethode und starte den Rechner neu. Meist klappt es dann.

Lustigerweise oder eher bedauerlicherweise hat meine Frau seit etwa drei Monaten unter Ubuntu 10.04 ein ähnliches Problem. Dort war es lange Zeit von der Konsole aus reparierbar, neuerdings hilft nicht einmal mehr der Neustart. Derzeit ist sie quasi dauer-offline.

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Laptop, Linux Mint 2011-09
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WLAN
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Unendlich-Symbol von Linux Mint entfernen

Thomas | 24. Januar 2013

Wen stört es nicht, das Unendlich-Symbol von Linux Mint? Bei maximierten Fenstern gerät es ständig in Konflikt mit dem Datei-Menü bzw. File-Menü. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Monaten versehentlich den Übersichtsmodus (so heißt die Funktion) von Cinnamon (so heißt die Komponente) aktiviert habe. Absichtlich habe ich die Funktion noch nie benutzt.

Ausschalten kann man die Funktion über das Startmenü, dann das Symbol mit den Zahnrädern (Cinnamon Settings) und dort wiederum “Übersichtsmodus”.

Übersichtsmodus Übersichtsmodus

Viele Möglichkeiten hat man für die Positionierung des Symbols nicht. Für mich sind alle unbrauchbar.

  • Oben links: Konflikt mit dem Datei- / File-Menü
  • Oben rechts: Konflikt mit dem Schließen-Button
  • Unten links: Konflikt mit dem Start-Menü. Abgesehen davon befindet es sich wohl hinter dem Menü, so dass man es nicht anklicken kann
  • Unten rechts wäre für mich die einzig brauchbare Position. Doch leider versteckt es sich hinter der Uhrzeit

Besonders durchdacht finde ich das Symbol nicht. Ein Minuspunkt für Linux Mint. Immerhin kann man es abschalten.

 

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Linux Mint 2011-09
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Desktop-Effekt, Übersicht
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Screenshots unter Linux Mint

Thomas | 13. Dezember 2012

Nachdem ich bereits direkt nach der Installation Schwierigkeiten hatte, Screenshots von Linux Mint zu machen, lässt mich dieses Thema irgendwie nicht mehr los. Heute wollte ich einen Screenshot von einer Online-Banking Webseite zu machen. Im Speziellen wollte ich den Inhalt einer Combobox darstellen. Leider klappt Linux Mint beim Drücken der [Druck] Taste die Combobox zu.

Neben den Schwierigkeiten mit dem Startmenü, wo die [Druck]-Taste überhaupt keine Wirkung zeigt, ist das nun schon der zweite Screenshot-Bug, der mich vom effizienten Arbeiten abhält.

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Screenshot
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Drucken unter Linux Mint

Thomas | 9. Dezember 2012

Seit ich auf Linux Mint umgestiegen bin, bin ich auch nicht glücklicher als mit Ubuntu. Das Drucken klappt sehr selten. Bei meinem Drucker handelt es sich um einen Netzwerkdrucker. Die IP-Adresse habe ich schon überprüft. Allerdings kommen keine Jobs beim Drucker an. Der Drucker-Dialog zeigt mir an, dass 3 Druckaufträge aktiv sind.

Aktive Aufträge Aktive Aufträge

Die Ausgabe von lpq liefert allerdings keine zu druckenden Dateien. Dennoch konnte ich mit lprm Druckaufträge löschen. Das mutet schon sehr seltsam an. Wer beide Befehle nicht benutzen kann, der bekommt vom System immerhin den Hinweis, dass eine Komponente nachinstalliert werden muss:

sudo apt-get install cups-bsd

Nun ja, so bin ich die Druckaufträge wenigstens losgeworden, so dass sie nicht beim nächsten Systemstart oder sonstwann gedruckt werden. Ausgedruckt habe ich die Dokumente dann kurzerhand unter Windows.

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Drucker
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Mono für die Konsole

Thomas | 22. Juni 2012

Nach meinem Umstieg von Ubuntu auf Linux Mint habe ich natürlich auch MonoDevelop wieder installiert. Ein unter Ubuntu erstelltes Projekt wollte unter Linux Mint nicht mehr compilieren, weil diverse GTK Bibliotheken nicht verfügbar waren. Da es sich allerdings um ein Konsolenprojekt handelt, habe ich nicht lange gefackelt und die Referenzen einfach entfernt. Das hat dann auch gut geklappt.

Mit diesem Erfolg wollte ich mein Programm dann auf dem Server (Ubuntu 10.04) von der Konsole aus starten. Dort allerdings musste ich zunächst den Fehler

Unhandled Exception: System.TypeInitializationException: An exception was thrown by the type initializer for System.Drawing.GDIPlus ---> System.DllNotFoundException: libgdiplus.so.0

beseitigen. In meinem Fall führte ein

sudo apt-get install libgdiplus

zum Erfolg.

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Linux Mint 2011-09, Ubuntu 10.04 Server
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Mono, MonoDevelop
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Ein paar schöne Seiten von Linux Mint

Thomas | 21. Mai 2012

Nachdem ich RabbitVCS unter Ubuntu schon ganz praktisch fand, wollte ich es auch auf Linux Mint nicht missen. Die Installation dauerte unnötig lange, weil ich nicht auf die Idee kam, dass RabbitVCS schon in den Standardpaketquellen enthalten sein könnte. Letztlich war es also lediglich ein Klick auf das passende Paket, um RabbitVCS einzurichten.

Auch das Einrichten der Tastenkombinationen war unter Ubuntu deutlich komplizierter als bei Linux Mint. Dort wählt man einfach im Startmenü Einstellungen/Tastenkombinationen und passt die Voreinstellungen auf die eigenen Vorlieben an.

 

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Linux Mint 2011-09
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SVN, Tastatur, Tastenkombination
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Seltsame Dinge bei Linux Mint mit USB

Thomas | 29. März 2012

Nachdem ich gestern den Artikel über Linux Mint veröffentlicht hatte, war ich mit Linux Mint noch einigermaßen zufrieden. Doch kurz danach kam der erste Schrecken: beim Auswerfen der externen Festplatte trat ein Kernel Panic auf. Das habe ich in über 4 Jahren Ubuntu doch noch nicht erlebt.

Heute habe ich mein Smartphone Viewsonic V350 zum aufladen an den Laptop angeschlossen, um dann festzustellen, dass der Bildschirm schwarz wird und einen unbehandelten Nullpointer im Kernelmode beklagt. Glücklicherweise war das kein Kernel Panic und der Bildschirm ließ sich mit Strg+Alt+F7 wieder in den grafischen Modus zurückschalten. Aber so einen kleinen Schock hat auch das hinterlassen.

Hoffentlich treten nicht noch mehr seltsame Phänomene im zusammenhang mit USB Geräten auf, denn die nutze ich dann doch irgendwie täglich.

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Linux Mint 2011-09
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Kernel panic, USB
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Umstieg auf Linux Mint

Thomas | 28. März 2012

Nach meinen schlechten Erfahrungen mit Ubuntu 11.04 und 11.11 habe ich entschlossen, dem neuen Star unter den Linuxen eine Chance zu geben: Linux Mint.

Die Installation war recht einfach: ich bootete von DVD und installierte Linux Mint auf meiner Festplatte. Nebenher konnte ich direkt von der Live CD noch ein bisschen im Internet surfen. So macht Installieren Spaß.

Das installierte Linux Mint bereitete dann jedoch gleich wieder weniger Spaß. Firefox 5 ließ sich gar nicht erst starten. Da sich in der Zwischenzeit einige Updates angesammelt hatten, musste ich zunächst knapp 300 MB an Updates herunterladen. Dies geschah mit unglaublich langsamen 25 kB/s. Da wollte ich dann mal den Taschenrechner ausprobieren, um zu berechnen, wie viel kB/s ich eigentlich haben sollte. Als ich beim Rumspielen war, stürzte der Taschenrechner ab, als ich auf die finanztechnische Ansicht wechselte. Warum die Updateserver nicht schneller ausliefern, ist mir unklar. Jedenfalls könnte mein DSL-Anschluss bis zu 230 bK/s empfangen.

Der nicht gerade beste erste Eindruck wurde von der Suchfunktion im Startmenü wieder etwas verbessert. Wie bei Windows 7 lassen sich etliche Dinge ganz einfach finden. Zu gern hätte ich davon einen Screenshot gezeigt, aber die [Druck] Taste funktioniert unter linux mint nicht, wenn das Startmenü aktiv ist. Jedenfalls geht das so weit, dass man darüber auch fehlende Pakete installieren kann. Äußerst praktisch.

Sehr wichtig ist für mich mein Homebanking-Programm Moneyplex. Das hatte kleinere Schwierigkeiten mit den deutschen Umlauten. ein beherztes

sudo dpkg-reconfigure locales

und das Hinzufügen von de_DE ISO-8859-1 schaffte Abhilfe.

Beim Neustart nach den Updates dann eine schreckliche Entdeckung: Linux Mint hat mein Windows nicht mit in die Bootkonfiguration von Grub aufgenommen. Für mich bedeutete das implizit manuelle Handarbeit. Und die dauertelänger als erwartet, denn mein Wissen über die Datei menu.lst war hier kontraproduktiv: ich habe die Datei beim besten Willen nicht gefunden.

Die Konfiguration von Linux Mint läuft nicht über menu.lst, sondern über diverse Dateien in /etc/grub.d. Letztendlich ist es aber viel einfacher: ein einfaches

sudo update-grub

findet die Windows-Partition automatisch. Warum es das bei der Installation nicht geschafft hat, bleibt mir ein Rätsel.

Evolution war dank Startmenü-Suche schnell nachinstalliert. Die Passwörter für die Accounts verwalte ich mit KeePass. Das wollte allerdings nicht so richtig laufen, obwohl Mono bereits installiert war. Nach Installation von MonoDevelop, was ich sowieso brauche, war auch das Problem von KeePass beseitigt.

Tja, und zu guter Letzt habe ich noch TexMaker und Subversion installiert. Das soll für den Moment mal reichen. Jedenfalls fällt es mir noch schwer, mich nach Ubuntu 11.04 und 11.11 wieder an die “normalen” Systemmenüs oben rechts zu gewöhnen :-)

Startup Startup
Langsam Langsam
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Installation, Linux Mint 2011-09
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Evolution, Grub, KeePass, Linux Mint, Moneyplex, Mono, MonoDevelop
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