Emails an Freenet

Auf meinem Server sind mehrere Domains beheimatet, zu denen auch jeweils ein Mailserver gehört. Während früher noch von jeder Domain Emails an Freenet verschickt werden konnten, ist dies nun nicht mehr möglich. Die Emails kommen mit folgender Fehlermeldung zurück:

host mx.freenet.de  [195.4.92.211] said: 550 inconsistent or no DNS PTR record for 46.38.245.27 (see RFC 1912 2.1) (in reply to RCPT TO command)

Im Internet gibt es dazu auch viele Beiträge, doch aus den ersten 10 Google Fundstellen wurde mir noch nicht klar, wo der Fehler lag, denn keiner der  Artikel beschrieb folgende Vorgehensweise mit dreimaligem Aufruf des host-Befehls:

host <Domain der Email>
host -t PTR <ermittelte IP Adresse>
host <ermittelte Domain>

In meinem Fall sieht das so aus: Emails, die über die Domain wellisolutions.de geschickt werden, können nicht an Freenet zugestellt werden, weil die IP-Adressen 46.38.245.27 und  188.40.236.129 unterschiedlich sind.

$ host wellisolutions.de
wellisolutions.de has address 46.38.245.27
$ host -t PTR 46.38.245.27
27.245.38.46.in-addr.arpa domain name pointer v220101072274235.yourvserver.net.
$ host v220101072274235.yourvserver.net
v220101072274235.yourvserver.net has address 188.40.236.129

Hier gibt es einen Konflikt, der entstand, als mein Provider mir eine neue IP-Adresse zuordnete. Da die Domain yourvserver.net von meinem Provider verwaltet wird, muss dieser auch die IP-Adresse korrigieren, d.h. von 188.40.236.129 auf 46.38.245.27 ändern.

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LMDE: Kein Terminal mehr nach Update

Auf meinem Laptop mit Linux Mint haben sich ein paar Updates angesammelt, weil irgendwelche Paketquellen nicht mehr funktioniert haben. Nachdem ich die veralteten Paketquellen entfernt hatte, installierten sich 1506 Aktualisierungen, die rund 1 GB aus dem Internet nachladen mussten.

Vor dem Update wollte ich wissen, welche Version von Linux Mint ich eigentlich benutze. Die Information scheint mir allerdings etwas defekt zu sein:
$ lsb_release -a
Distributor ID: LinuxMint
Description:    Linux Mint Debian Edition
Release:        1
Codename:       debian

Das kann irgendwie nicht sein, denn ich habe meines Wissens Linux Mint 2011-09 (also LMDE 2011-09) installiert. Mittlerweile wäre wohl LMDE 2012-04 aktuell.
Nach der Installation der Updates hoffte ich, dass auch die Versionsinformation wieder repariert ist.

Mit Schrecken musste ich feststellen, dass auf meinem neuen Linux Mint das Terminal nicht mehr funktioniert. Außer einem schwarzen Fenster sehe ich nichts. Zu allem Überfluss funktioniert auch die [Druck]-Taste nicht mehr, so dass ich für den Screenshot das Programm manuell starten musste.

Nun gut, die Konsole gibt es ja auch mit [Strg]+[Alt]+[F1]. Die Versionsinformation ist jedoch die gleiche geblieben. Zurück zum Desktop geht es übrigens mit [Strg]+[Alt]+[F7].

Als nächstes musste ich natürlich das Terminal in Ordnung bringen. Tatsächlich war es gar nicht kaputt, sondern lediglich schwarz auf schwarz eingestellt. Im Terminal Menü Bearbeiten/Profileinstellungen können die Farben umgestellt werden.

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WLAN Probleme unter Linux Mint

Etwa zwei Mal pro Woche, in letzter Zeit gefühlt etwas öfter, habe ich Probleme, meinen Laptop mit dem WLAN zu verbinden. Am Access-Point ist die Ursache nur äußerst selten zu suchen, weil ich mit meinem Windows-Laptop problemlos darauf zugreifen kann.

Die Probleme äußern sich durch einen Anmeldedialog, der nach dem Passwort für das WLAN fragt. Seltsamerweise gibt es unter Linux Mint zwei solcher Dialoge: einen modern gestylten, schlecht lesbaren, dunklen Dialog und einen herkömmlichen Dialog in tristem Grau.

Das Passwort ist bereits hinterlegt. Weder der direkte Klick auf „Verbinden“ noch das erneute Eingeben des Passwort und anschließendes Klicken auf „Verbinden“ führen zum Erfolg.

Ebenfalls ungenügend ist dasDeaktivieren und Aktivieren der WLAN-Hardware mit der WLAN-Tasteam Laptop.

Auch der Griff zur Konsole und das Deaktivieren und anschließende Aktivieren des WLAN-Adapers bringen keine Abhilfe.

sudo ifconfig wlan0 down
sudo ifconfig wlan0 up

Meine Kenntnisse in diesem Bereich unter Linux sind nicht besonders gut, daher greife ich derzeit zur Holzhammermethode und starte den Rechner neu. Meist klappt es dann.

Lustigerweise oder eher bedauerlicherweise hat meine Frau seit etwa drei Monaten unter Ubuntu 10.04 ein ähnliches Problem. Dort war es lange Zeit von der Konsole aus reparierbar, neuerdings hilft nicht einmal mehr der Neustart. Derzeit ist sie quasi dauer-offline.

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Unendlich-Symbol von Linux Mint entfernen

Wen stört es nicht, das Unendlich-Symbol von Linux Mint? Bei maximierten Fenstern gerät es ständig in Konflikt mit dem Datei-Menü bzw. File-Menü. Ich weiß nicht, wie oft ich in den letzten Monaten versehentlich den Übersichtsmodus (so heißt die Funktion) von Cinnamon (so heißt die Komponente) aktiviert habe. Absichtlich habe ich die Funktion noch nie benutzt.

Ausschalten kann man die Funktion über das Startmenü, dann das Symbol mit den Zahnrädern (Cinnamon Settings) und dort wiederum „Übersichtsmodus“.

Viele Möglichkeiten hat man für die Positionierung des Symbols nicht. Für mich sind alle unbrauchbar.

  • Oben links: Konflikt mit dem Datei- / File-Menü
  • Oben rechts: Konflikt mit dem Schließen-Button
  • Unten links: Konflikt mit dem Start-Menü. Abgesehen davon befindet es sich wohl hinter dem Menü, so dass man es nicht anklicken kann
  • Unten rechts wäre für mich die einzig brauchbare Position. Doch leider versteckt es sich hinter der Uhrzeit

Besonders durchdacht finde ich das Symbol nicht. Ein Minuspunkt für Linux Mint. Immerhin kann man es abschalten.

 

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Ubuntu Versionsnummer ermitteln

Für meine Frau habe ich eine Ubuntu LTS Version als Betriebssystem ausgewählt, damit sie länger auf einer stabilen Basis arbeiten kann und ich ihr Laptop nicht ständig für irgendwelche Updates in Beschlag nehmen muss. Heute fragte ich mich, welche LTS Version das wohl gewesen sein mag, denn auch die 10.04 LTS läuft langsam aus. Es könnte jedoch auch noch Version 8.04 LTS sein, die schon seit geraumer Zeit nicht mehr aktuell wäre.

Um diese Information zu ermitteln ist sicherlich vielen Linux-Neulingen der Befehl
uname -a
ein Begriff. Allerdings liefert der nicht gerade die allgemein übliche Bezeichnung des Betriebssystems, sondern irgendwelche kryptischen Ausgaben über Kernel-Versionen usw. Ein Ubuntu ist für uname einfach ein Linux.

Natürlich kann man mit Hilfe von Wikipedia und den Kernel-Versionen die Ubuntu-Version rekonstruieren und so herausfinden, dass meine Frau 2.6.32-45 wohl ein Ubuntu 10.04 nutzt. Aber gibt es keine einfachere Variante?

Ein netter Befehl dafür ist
lsb_release -d -s
der eine Ausgabe in der Form
Ubuntu 10.04.4 LTS
liefert. Das ist doch mal ein bekannter Name…

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Screenshots unter Linux Mint

Nachdem ich bereits direkt nach der Installation Schwierigkeiten hatte, Screenshots von Linux Mint zu machen, lässt mich dieses Thema irgendwie nicht mehr los. Heute wollte ich einen Screenshot von einer Online-Banking Webseite zu machen. Im Speziellen wollte ich den Inhalt einer Combobox darstellen. Leider klappt Linux Mint beim Drücken der [Druck] Taste die Combobox zu.

Neben den Schwierigkeiten mit dem Startmenü, wo die [Druck]-Taste überhaupt keine Wirkung zeigt, ist das nun schon der zweite Screenshot-Bug, der mich vom effizienten Arbeiten abhält.

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Drucken unter Linux Mint

Seit ich auf Linux Mint umgestiegen bin, bin ich auch nicht glücklicher als mit Ubuntu. Das Drucken klappt sehr selten. Bei meinem Drucker handelt es sich um einen Netzwerkdrucker. Die IP-Adresse habe ich schon überprüft. Allerdings kommen keine Jobs beim Drucker an. Der Drucker-Dialog zeigt mir an, dass 3 Druckaufträge aktiv sind.

Die Ausgabe von lpq liefert allerdings keine zu druckenden Dateien. Dennoch konnte ich mit lprm Druckaufträge löschen. Das mutet schon sehr seltsam an. Wer beide Befehle nicht benutzen kann, der bekommt vom System immerhin den Hinweis, dass eine Komponente nachinstalliert werden muss:

sudo apt-get install cups-bsd

Nun ja, so bin ich die Druckaufträge wenigstens losgeworden, so dass sie nicht beim nächsten Systemstart oder sonstwann gedruckt werden. Ausgedruckt habe ich die Dokumente dann kurzerhand unter Windows.

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Mono für die Konsole

Nach meinem Umstieg von Ubuntu auf Linux Mint habe ich natürlich auch MonoDevelop wieder installiert. Ein unter Ubuntu erstelltes Projekt wollte unter Linux Mint nicht mehr compilieren, weil diverse GTK Bibliotheken nicht verfügbar waren. Da es sich allerdings um ein Konsolenprojekt handelt, habe ich nicht lange gefackelt und die Referenzen einfach entfernt. Das hat dann auch gut geklappt.

Mit diesem Erfolg wollte ich mein Programm dann auf dem Server (Ubuntu 10.04) von der Konsole aus starten. Dort allerdings musste ich zunächst den Fehler

Unhandled Exception: System.TypeInitializationException: An exception was thrown by the type initializer for System.Drawing.GDIPlus ---> System.DllNotFoundException: libgdiplus.so.0

beseitigen. In meinem Fall führte ein

sudo apt-get install libgdiplus

zum Erfolg.

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Ärgerlicher Tonerwechsel beim MagiColor 2530 DL

Die Toneranzeige meines MagiColor 2530 DL kündigte den bevorstehenden Tonerwechsel für die Farben Yellow (2%), Magenta (4%) und Cyan (5%) an. Also habe ich mir entsprechende Tonerkartuschen vorsichtshalber schon einmal besorgt. Letzte Woche war es dann soweit: der Drucker meldete sich mit „Toner life end Yellow“. Für den Moment habe ich mich nicht darum gekümmert.

Heute wollte ich dann einen Brief ausdrucken. Da der Brief lediglich schwarzweiß sein sollte, habe ich mir um den gelben Toner keine Sorgen gemacht – bis der Drucker meinte, er könne nicht drucken. Also habe ich notgedrungen den gelben Toner gewechselt. Nach dem Austausch kalibierte sich der Drucker neu und meldete dann, dass der Magenta-Toner sein Lebensende erreicht hätte. Das wunderte mich etwas, denn bis vor kurzem hatte er ja noch 4% Inhalt. Unwillig tauschte ich also auch die rote Kartusche aus, nur um kurz später feststellen zu dürfen, dass ich jetzt auch bitte den blauen Toner wechseln soll. Die zweite Farbkalibrierung hat also auch den Cyan-Toner das Leben gekostet.

Dass der Toner tatsächlich dem Ende entgegen ging, konnte ich bei den Ausdrucken schon erkennen. Farbdrucke bekamen bereits Streifen. Allerdings muss ich sagen, dass das für meine Anwendungszwecke oft unerheblich ist. Ich möchte lediglich Änderungen in einem Dokument hervorheben. Da ist es unwichtig, ob die Hervorhebung nun stärker oder schwächer ist, solange man sie noch erkennen kann. Ich vermute also, dass der Rest Toner für meine Zwecke noch einige Zeit ausreichen würde. Und da komme ich nun zurück zu den Untersuchungen bezüglich des Chips auf der Tonerkartusche, der möglicherweise etwas mit der Lebensdauer zu tun hat.

Ein genauerer Blick auf die Platine zeigt, dass auf der Kontaktseite zwar drei Kontaktflächen aufgedruckt sind, zwei davon jedoch miteinander verbunden sind. Schaltungstechnisch sind diese also wie eine Kontaktfläche zu behandeln. Weiterhin kann man sehen, dass die unbeschrifteten Kontakte auf die Bestückungsseite durchkontaktiert sind und auf die beiden Kontakte I/O und GND gelegt sind.

Der mit GND beschriftete Kontakt ist zusätzlich auf Pin 1 des sechsbeinigen Chips geführt. Die Leiterbahn trägt die Beschriftung UL94V-0. Der mit I/O beschriftete Kontakt wird auf der anderen Seite durchkontaktiert und die Leiterbahn ist dort mit 4058-M700 und PWB-A beschriftet. An welchen Pin sie führt bleibt unklar, da die Leiterbahn zunächst unter dem Chip verschwindet. Daneben gibt es noch den Aufdruck  87-2Q8D1+N1L REV B.

Soweit zur Platine der Original Konica Kartusche, denn die Platine der Refurbished-Ersatzkartusche für Magenta sieht noch einmal ganz anders aus. Hier bestätigt sich zunächst der Verdacht, dass auf der Kontaktseite nur zwei Kontakte relevant sind, denn es befinden sich hier nur zwei anstatt drei Flächen. Auf der Bestückungsseite gibt es anstelle von zwei Anschlüssen plötzlich sechs und der Chip hat 14 Beinchen und trägt die Aufschrift 16F684-I 0820 2V1 (möglicherweise 0B20 anstatt 0820, da der Teil mit einem Farbklecks unkenntlich gemacht wurde).

Über diesen Chip lässt sich schon eine ganze Menge in Erfahrung bringen. Es handelt sich um einen 8 bit RISC Prozessor mit 2 kB Flash Speicher, den es für 1,45 € bei Reichelt zu bestellen gibt. Wenn es mir also gelänge, diesen Chip zu programmieren und in die alten Tonerkartuschen einzubauen, dann könnte ich womöglich noch einige Seiten drucken – zwar mit Streifen, aber immerhin.

Die Platine der Cyan-Kartusche hatte einen noch komplizierteren Aufbau. Gleich zwei achtpolige Chips tun hier ihr Werk. Einer davon hat gar keinen Aufdruck, der andere ist wie bei Magenta auch mit einem Farbklecks unkenntlich gemacht. Die Aufschrift könnte vielleicht ATNLH712 02B 1 P6J7076F lauten. Desweiteren gibt es eine Diode (?) mit der Aufschrift J476, die auf der Platine mit EC1 gekennzeichnet ist. Weiterhin vier Widerstände mit den Bezeichnungen 274, 274, 303 und 823, einen Transistor (?) WV3 75 und einen weiteren Transistor 2A 5.

Das muss für heute mal reichen, denn ich sollte langsam mal den Brief ausdrucken. Die Originalkartuschen werde ich auf jeden Fall einmal aufbewahren.

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Ein paar schöne Seiten von Linux Mint

Nachdem ich RabbitVCS unter Ubuntu schon ganz praktisch fand, wollte ich es auch auf Linux Mint nicht missen. Die Installation dauerte unnötig lange, weil ich nicht auf die Idee kam, dass RabbitVCS schon in den Standardpaketquellen enthalten sein könnte. Letztlich war es also lediglich ein Klick auf das passende Paket, um RabbitVCS einzurichten.

Auch das Einrichten der Tastenkombinationen war unter Ubuntu deutlich komplizierter als bei Linux Mint. Dort wählt man einfach im Startmenü Einstellungen/Tastenkombinationen und passt die Voreinstellungen auf die eigenen Vorlieben an.

 

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