Wer sich initiativ bewirbt hat es doppelt schwer: während sich der “normale” Bewerber an einer Stellenanzeige orientieren kann und auf die geforderten Qualifikationen und die genannten Aufgaben eingehen kann, hat der Initiativbewerber keine Anhaltspunkte – oder doch?
Anstatt blind ein Anschreiben zu entwerfen entwirft der Initiativbewerber eine fiktive Stellenanzeige. Als Anhaltspunkte kann er dabei Stellenanzeigen von anderen Firmen heranziehen und sich auf der Webseite der Firma über typische Aufgaben innerhalb der Firma informieren. Generell schadet es hier nicht, jeweils die höchsten Qualifikationen und schwierigsten Tätigkeiten anzunehmen.
Verwenden Sie Begriffe, die Sie auf der Homepage des Unternehmens finden. So treffen Sie den richtigen Wortlaut. Außerdem sollte Ihr unternehmerisches Denken aktiv werden: welchen Nutzen hat die Firma, wenn er Sie einstellt? Dieser Nutzen muss im Anschreiben deutlich werden, denn möglicherweise muss Ihre Position ja erst noch geschaffen werden.
Ist die fiktive Stellenanzeige fertig, hat es der Initiativbewerber genauso einfach ein Anschreiben zu erstellen wie der “normale” Bewerber.
Checkliste (ANS0080): Erstellen Sie bei einer Initiativbewerbung eine fiktive Stellenanzeige und bewerben Sie sich auf diese Stellenanzeige. Beschreiben Sie im Anschreiben den Nutzen, den die Firma durch Sie hat.












