Fehlerhafte Umlaute nach mySQL Update

Thomas Weller | 26. Mai 2010

Situation

Eine bestehende mySQL 4.0 Datenbank mit Wordpress-Inhalt wurde exportiert und auf einer mySQL 5.0 Installation wieder importiert.

Problem

Nachdem die Wordpress-Installation auf die neue Datenbank umgestellt wurde, wurden Sonderzeichen fehlerhaft (meist als zwei Zeichen) dargestellt.

Lösung

Die mySQL 4.0 Datenbank lag vermutlich im Latin1-Format vor, während die neue mySQL 5.0 Datenbank per UTF8 angesprochen wurde. Abhilfe schaffte der Eintrag des korrekten Charset in der Wordpress Konfigurationsdatei wp-config.php.
define('DB_CHARSET', 'latin1');

Datensicherung bei 1&1

Thomas Weller | 19. Mai 2010

Situation

Ein 1&1 Kunde hatte vorsichtshalber per FTP eine Sicherungskopie der Daten auf seinem Server angefertigt. Das hat angeblich auch ohne Probleme geklappt, der Dateitransfer wurde erfolgreich abgeschlossen.

Problem

Zufällig beobachtete der Kunde, dass die Anzahl der heruntergeladenen Dateien nicht mit der Anzahl der Dateien im 1&1 Control Center übereinstimmt. Die Frage war, ob das Backup nun tatsächlich vollständig vorliegt.

Lösung

Die Anzeige bei 1&1 zählt nicht Dateien, sondern Dateisystemobjekte, d.h. Dateien und Ordner. Vergleicht man also die Anzahl Dateien mit der Eigenschaften-Anzeige von Windows, so muss man dort die Anzahl Dateien und Ordner addieren.

Firefox das Suchen abgewöhnen

Thomas Weller | 1. Mai 2010

Situation

Beim Eingeben einer nicht existierenden URL in Firefox erscheint anstelle einer DNS Fehlermeldung die Yahoo Webseite, welcher die URL als Suchbegriff übergeben wird.

Problem

Das Übermitteln der URL an den Suchmaschinenanbieter gibt persönliche Daten preis. Nicht nur bei internen Adressen (Intranet, lokaler Webserver), sondern auch bei externen Webseiten muss Yahoo nicht darüber informiert werden, was der Benutzer gerade ansurft.

Lösung

Die Yahoo-Suche versteckt sich hinter dem “Search Settings Plugin”, zu welchem in der Beschreibung steht, dass es die persönlichen Sucheinstellungen schützt. Das Deaktivieren oder Deinstallieren des Plugins bringt die ungefährliche DNS Fehlermeldung zurück.