Thomas Weller | 12. Oktober 2009
Situation
Ein Kunde setzte Acronis TrueImage 11 zur Sicherung seiner Daten ein. Dies startete er jeweils von der Boot-CD, um sicherzustellen, dass der laufende Betrieb des Rechners die Sicherung nicht stört. Die Sicherung selbst erfolgte auf eine externe USB Festplatte als Vollbackup.
Problem
Seit dem Upgrade auf einen neuen 64-Bit Rechner fand TrueImage 11 die Laufwerke nicht mehr. Offenbar wurden keine Treiber für das SATA RAID geladen und damit waren die Festplatten nicht ansprechbar.
Lösung
Glücklicherweise hatte der Kunde noch eine Windows XP 32-Bit Version vom Vorgängerrechner, denn auf Basis von Windows XP 64 Bit lässt sich keine Bart-PE CD erstellen. Die Sicherung lässt sich jedoch auch von 32-Bit Live-CDs erstellen.
Von der Acronis Homepage haben wir das Bart-PE Zustzmodul für Acronis heruntergeladen und zusammen mit den SATA Treibern in PE integriert. Nun kann er TrueImage wieder von CD starten, wenngleich sich die Benutzerführung deutlich von der Original TrueImage-Boot-CD unterscheidet.
Links
PE-Builder (rev. 2009-10-03)
Anleitung zur Integration von Treibern in BART-PE (rev. 2009-10-03)
Acronis Kundenbereich (rev. 2009-10-03)
Thomas Weller | 3. Oktober 2009
Situation
Der Kunde benutzt ein älteres System auf dem bereits viele Programme installiert sind. In letzter Zeit treten immer wieder seltsame Phänomene auf, die sich scheinbar nicht erklären lassen, dann aber auch wieder verschwinden.
Problem
Jetzt trat reproduzierbar Start ein Fehler mit dem Symantec Live-Update auf. Da das Live-Update (SESCLU.exe) immer wieder neu gestartet wurde, stürzte es genauso oft wieder ab. Das bremste das System dermaßen aus, dass ein Arbeiten nicht mehr möglich war. Lediglich auf der Kommandozeile konnten noch einige Befehle abgesetzt werden. So war ich also gefragt, die Symantec Dienste per Kommandozeile zu beenden und für den nächsten Start zu deaktivieren.
Lösung
Eine Liste der Services und deren Namen kann mit
sc query > servicenames.txt
in eine Textdatei geschrieben werden. Dort finden sich dann auch die Namen der Services von Symantec. Folgende Batch-Datei habe ich dann erstellt. Sie versucht, die laufenden Services zu beenden und dann den automatischen Start zu unterbinden.
sc stop ccEvtMgr
sc stop ccSetMgr
sc stop SmcService
sc stop "Symantec AntiVirus"
sc config ccEvtMgr start= disabled
sc config ccSetMgr start= disabled
sc config SmcService start= disabled
sc config "Symantec AntiVirus" start= disabled
Das brachte zumindest den Erfolg, dass der PC wieder bedienbar wurde. Allerdings stürzten auch andere Programme ab. Das war um so häufiger der Fall, je mehr Programme aktiv waren. Mit memtest86 war der Fehler dann im Arbeitsspeicher zu finden.
Links
Memtest86 (rev. 2009-10-03)